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Entavio: Start ohne Grundverschlüsselung 31.08.

Zum Start der IFA am 1. September nimmt die digitale Satellitenplattform Entavio die Vermarktung auf. Die frei empfangbaren Fernsehsender sind auf Entavio unverschlüsselt zugänglich und werden parallel zu den verschlüsselten Pay-TV-Inhalten aufgespielt. Der Verzicht auf die einst geplante Grundverschlüsselung hat letztendlich die Bedenken des Kartellamts zum Vermarktungsstart ausgeräumt.

Premiere ist zum Start mit all seinen bisherigen Pay-Angeboten dabei. Dazu kommt das neue Pay-Paket Premiere Star, das zum zunächst mit 13 Sendern starten wird. Der Zugang zu den Pay-TV-Angeboten auf Entavio kostet monatlich 1,99 bei einer einmaligen Bereitstellungsgebühr von 9,99. Dazu kommen die jeweiligen Paketgebühren und Freistellungsgebühren der jewiligen Pay-TV-Anbieter.

Zum Vermarktungs-Start gibt es aber Lockangebote für den Einstieg ins Pay-TV: Bis zum Ende des Jahres offeriert Entavio denjenigen, die den Pay-TV-Zugang ein Jahr lang abonnieren, einen Gutschein über 50 Euro für das Premiere-Pay-TV-Angebot. Die Entavio-Bereitstellungsgebühr entfällt. Wer ein Premiere Paket bucht, so eine weitere Promotion, bekommt Premiere Star - das normalerweise 18,98 kostet - für drei Monate umsonst. Umsonst sind auch sechs Ausgaben der TV-Zeitschrift TV-Digital. Die Breitstellungsgebühr von Entavio (9,99 Euro) und Premiere (29,99 Euro ) entfallen. Das Angebot soll mindestens bis Ende Oktober gelten. Beide Angebote werden im Handel promotet und können ab 15.Oktober eingelöst werden.

Bei Premiere-Angeboten soll es aber nicht bleiben: Entavio verhandelt derzeit noch mit weiteren Pay-Anbietern über eine Aufschaltung. Ein Anbieter werde sicher “noch dieses Jahr” dazukommen, so Entavio-Chef Wilfried Urner.

Premiere-Chef Michael Börnicke nimmt “den Wettbewerb gerne an”. Allein Premiere Star, so die Erwartung, soll dem Pay-Anbieter in den nächsten 12 Monaten weitere 200.000 Abonnenten bringen. Börnicke freut sich derweil über die Bundesliga –Zahlen. Seit die Bundesliga seit 19.April wieder bei Premiere ist, seien 242.000 neue Bundesliga-Abos abgeschlossen worden, so der Premiere-Chef. Davon waren 54.0000 Neukunden und 188.000 Bestellungen aus dem Premiere-Kundenstamm.

Quelle: wuv.de

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