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studiVZ bemüht sich weiterhin um Schadensbegrenzung 26.12.

Nachdem das Online-Netzwerk StudiVZ nach heftigen Protesten wegen des Verkaufs von Mitgliedsdaten an Werbekunden zurückgerudert ist, bemüht sich die Holtzbrinck-Tochter nun weiter um Schadensbegrenzung. So traf sich Geschäftsführer Marcus Riecke mit dem Berliner Datenschutzbeauftragten Alexander Dix, um über die neuen Regeln zu diskutieren. Weitere Gespräche sollen folgen. Wer den neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) nicht zustimmt, erhält keinen Zugang zu dem Dienst.

Das Unternehmen wollte sich mit den neuen AGBs zunächst auch die Erlaubnis einholen, den Mitgliedern Werbung per SMS oder Instant Messenger zu schicken. Es kippte den Passus jedoch wegen zahlreicher Beschwerden. Nach Bekanntgabe der Regeln hatten zahlreiche Mitglieder gegen die Verwendung persönlicher Daten für Werbezwecke protestiert. Sie entfernten beispielsweise Fotos und Informationen, anonymisierten ihre Profile oder bezeichneten den Betreiber in Diskussionsgruppen als “StasiVZ”. Etliche Nutzer kündigten zudem an, mit Ablauf der Zustimmungsfrist ihr Profil zu löschen. In dem Netzwerk können Nutzer ein Profil ihrer privaten und beruflichen Interessen anlegen, um sich mit Gleichgesinnten und Freunden auszutauschen und zu vernetzen.

Riecke sagte, dass es einige “Missverständnisse” um die Änderung der Konditionen gegeben habe. So sei der Verkauf persönlicher Daten an andere Unternehmen nie beabsichtigt gewesen. Er betonte, dass Mitglieder zielgerichtete Werbung und damit auch die Verwendung personenbezogener Daten über eine sogenannte “opt-out”-Funktion verhindern könnten. Das bestätigte auch Datenschützer Dix. Eine abschließende Bewertung wollte er unter Hinweis auf die laufenden Gespräche nicht abgeben.

Quelle: wuv.de

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wabe 27.12.

Da ist wohl ein Versuchsballon geplatzt, aber das wird nicht der letzte sein, denn irgendwie muss der Verlag doch seine Erwerbskosten wieder hereinholen oder etwa nicht

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