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ProSiebenSat.1: Verkauf der Produktionssparte naht 30.07.

Die ProSiebenSat.1-Gruppe schreitet mit ihren Plänen voran, die hauseigene Produktionssparte mit rund tausend Mitarbeitern zu verkaufen. Wie der “Spiegel” berichtet sollen schon bis August 2007 die Kaufinteressenten erste unverbindliche Angebote einreichen. Seit einigen Wochen können die Kandidaten die Bücher der Sparte prüfen. Der Wunschpreis des Konzerns soll bei rund 250 Millionen Euro liegen, berichten mit dem Projekt Vertraute nach Angaben des Blatts. Auch eine Beratungsfirma - Ernst & Young - sei schon vor Wochen eingeschaltet worden, um den Verkaufsprozess zu begleiten.

Während der französische Konzern Thomson angeblich kein Interesse mehr hat, wird weiter Siemens als möglicher Erwerber gehandelt. Außerdem soll die Produktionsfirma Red Bee Media Interesse haben, die der australischen Finanzgruppe Macquarie gehört. Laut “Spiegel” werde in der Branche zudem spekuliert, dass der Satellitenbetreiber SES Astra erwäge, gemeinsam mit der Münchener Produktionsfirma Plazamedia ein Angebot abzugeben.

Ob die Sendergruppe das Geschäft tatsächlich verkauft, sei aber noch nicht entschieden, beteuern Verantwortliche. Die Konzernsparte produziert das “Frühstücksfernsehen” für Sat.1. Geschäftsführung und Betriebsrat der Sparte hätten ihren Mitarbeitern in einem Brief versichert, man arbeite daran, dass durch das kürzlich verkündete Aus von Informationsmagazinen bei Sat.1 keine Jobs in der Stammbelegschaft der Produktion gestrichen würden.

Quelle: wuv.de

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