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Air Berlin auf falschem Kurs? 31.01.

Ein gelungenes Entree sieht anders aus: Drei Wochen nach dem Start muss die neue Lead-Agentur Rapp Collins die Launch-Kampagne zum neuen Air-Berlin-Markenauftritt kräftig nachbessern. Einige TV-Spots wurden sogar abgesetzt. Nachdem es Kritik an Motiven und Botschaften des Werbefeldzugs gegeben hatte, gesteht Air-Berlin-Sprecher Peter Hauptvogel handwerkliche Fehler ein: “Es ist alles ein bisschen schnell gegangen.” So sei etwa der Air-Berlin-Schriftzug auf den Plakaten zu klein geraten. “Wir haben jetzt sortiert, welche Motive laufen und welche nicht”, so Hauptvogel.

In den TV-Spots fabulieren auf normal getrimmte Testimonials etwa vom Geschmack von Curryketchup oder vom fehlenden Handy-Empfang an Bord. Die Botschaft bleibe austauschbar, schwer verständlich und beliebig, mäkeln Kritiker. Abgesegnet wurde die Kampagne von Air-Berlin-Marketingchef André Rahn.

Die Hamburger Agentur Rapp Collins, die den Etat der Air-Berlin-Gruppe erst im Oktober übernommen hatte, spielt die Nachbesserungen runter. “Es wird im normalen Rahmen nachjustiert”, bestätigt Geschäftsführer Philipp Schilling. Dabei gehe es aber nur um Details und nicht um prinzipielle Inhalte der Kampagne.

Den Verlust des Kunden muss Rapp Collins trotz der Anfangsprobleme offenbar nicht befürchten: “Ein Wechsel der Agentur steht nicht zur Debatte”, so Hauptvogel.

Quelle: wuv.de

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