Mazda am werbeeffizientesten 01.02.
Die PKW-Marke Mazda hat im vergangenen Jahr 376.000 Euro pro Werbeerinnerungspunkt weniger investieren müssen als noch 2006. Das ergibt die alljährliche Effizienzstudie des Instituts für Markencontrolling BrandControl, das den Werbeerfolg im Verhältnis zum finanziellen Aufwand misst.
50 Prozent der befragten Neuwagenkäufer konnten sich im Jahresschnitt 2007 an die Mazda-Werbung erinnern, drei Prozent mehr als im Jahr zuvor. Dabei standen Mazda 2007 rund 15 Millionen Euro weniger Budget für klassische Werbung zur Verfügung. Das intensivere Erlebnis- und Onlinemarketing bei Mazda hat offensichtlich Früchte getragen und das geringere Werbebudget kompensiert.
Unter den deutschen Automobilherstellern hat BMW erneut am effizientesten in Werbung investiert: Der Münchener Konzern hat seine Ausgaben gegenüber 2006 um 160.000 Euro pro Erinnerungspunkt gesenkt. Seit Jahren sind die Münchener Effizienzsieger unter den deutschen Automobilherstellern. An ihre Werbung können sich 71 Prozent der Befragten erinnern. Pro Erinnerungspunkt investierte der Automobilkonzern 1,15 Millionen Euro und insgesamt 81,5 Millionen Euro.
Damit wirtschaftete BMW deutlich besser als die Konkurrenz: So gab Audi insgesamt rund 119 Millionen für die klassische Werbung aus und erzielte damit lediglich den gleichen Werberinnerungswert wie BMW. Audi muss also rund 1,7 Millionen Euro pro Erinnerungspunkt investieren. Auf den gleichen mäßigen Effizienzwert kommt Mercedes: Die Schwaben investierten im Ganzen rund 128 Millionen Euro und kamen damit auf 77 Prozent Werbeerinnerung.
Schlusslicht der Studie ist, wie in den Vorjahren, Volkswagen mit einem Werbeaufwand von insgesamt 215,5 Millionen Euro und 2,8 Millionen Euro pro Erinnerungspunkt. Zwar konnte Volkswagen damit auch den höchsten Bekanntheitsgrad erzielen, nämlich 78 Prozent. Im Vergleich zu Mercedes haben die Wolfsburger für den Vorsprung von gerade einmal einem Prozentpunkt jedoch 87 Millionen Euro mehr investiert. Zudem sind bei Volkswagen im vergangenen Jahr die gesamten Werbeausgaben um 26,5 Millionen Euro gestiegen. Insgesamt sind die Aufwendungen für die Werbung bei den meisten Automobilherstellern gestiegen.
Für die Studie befragt das Frankfurter Institut für Markencontrolling jährlich 8.400 Autofahrer, die innerhalb der kommenden zwölf bis 36 Monate den Kauf eines Neuwagens planen.
Quelle: wuv.de


